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  4. Das Mathematikangstinterview (MAI). Erste psychometrische Gütekriterien
 
research article

Das Mathematikangstinterview (MAI). Erste psychometrische Gütekriterien

Kohn, Juliane
•
Richtmann, Verena
•
Rauscher, Larissa
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2013
Lernen und Lernstörungen

Aktuelle Studienergebnisse verdeutlichen, dass sich Kinder bereits im frühen Grundschulalter hinsichtlich ihrer Mathematikangst unterscheiden und dass diese mit deren Mathematikleistung korreliert (Vukovic et al., 2013; Wu et al., 2012). Um eine valide Erfassung der Mathematikangst auch im deutschen Sprachraum zu ermöglichen, zielt diese Studie auf die Entwicklung und psychometrische Überprüfung eines kindgerechten und ökonomischen Verfahrens zur Erfassung der Mathematikangst im frühen Grundschulalter ab. Das Mathematikangstinterview (MAI) erfasst die Angstintensität sowie deren Auswirkung auf verschiedenen Angstebenen. Dazu werden rechenspezifische Situationen sprachlich und bildlich präsentiert und die Kinder u. a. gebeten, ihre Angst mittels Angstthermometer einzuschätzen. Die vorliegende Überprüfung der Gütekriterien erfolgte an einer Stichprobe von 136 Kindern im Alter von sieben bis zehn Jahren. Neben arithmetischen Operationen und Textaufgaben wurde die Selbsteinschätzung hinsichtlich der allgemeinen Ängstlichkeit, der Schul- und Leistungsangst sowie der Selbstbewertung und Einstellung zu Mathematik erfragt. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass das Interview eine hohe Reliabilität, ermittelt über die interne Konsistenz, aufweist. Zudem spiegeln die Ergebnisse zur Validität bisherige Untersuchungsergebnisse zur Mathematikangst wider und belegen eine zufriedenstellende Kriteriumsvalidität des MAI. Die moderaten Zusammenhänge zwischen Mathematikangst und Rechenleistung sind weder durch die kognitive Leistung noch durch die erfassten Ängste zu erklären. Durch das MAI fanden sich querschnittlich frühe Unterschiede in der Ausprägung der Mathematikangst sowie moderate Zusammenhänge mit der Rechenleistung. Weiterführend sind Längsschnittstudien zur Entwicklung der Mathematikangst sowie deren Wechselwirkung mit der Rechenleistung nötig, um einen Präventions- und Interventionsbedarf abzuleiten.

  • Details
  • Metrics
Type
research article
DOI
10.1024/2235-0977/a000040
Author(s)
Kohn, Juliane
Richtmann, Verena
Rauscher, Larissa
Kucian, Karin
Käser, Tanja  
Grond, Ursina
Esser, Günther
Aster, Michael von
Date Issued

2013

Publisher

Huber

Published in
Lernen und Lernstörungen
Volume

3

Issue

2

Start page

177

End page

189

Subjects

Clinical diagnostics

•

Grundschulkinder

•

Gütekriterien

•

klinische Diagnostik

•

Math achievement

•

Math anxiety

•

Mathematikangst

•

Primary school children

•

Psychometric properties

•

Rechenleistungen

URL

additionnal link

http://hdl.handle.net/20.500.11850/74825
Editorial or Peer reviewed

REVIEWED

Written at

OTHER

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ML4ED  
Available on Infoscience
July 14, 2020
Use this identifier to reference this record
https://infoscience.epfl.ch/handle/20.500.14299/170097
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