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Transkranielle Hirnstimulation nach Schlaganfall

Schlaganfall ist die häufigste Ursache für Behinderungen im Erwachsenenalter. In Deutschland müssen ca. 1,5 Mio. Schlaganfallpatienten mit den Folgen eines Schlaganfalls leben, effektive Therapien stehen nur eingeschränkt zur Verfügung. Die verlockende Idee, nichtinvasive Hirnstimulation zur Behandlung neuropsychiatrischer Erkrankungen zu nutzen, wurde schon vor ca. 2000 Jahren geboren (Scribonius largus, 43–48 n. Chr.). Aber erst die Entwicklung moderner nichtinvasiver Verfahren zur Hirnstimulation, wie die transkranielle Magnetstimulation (TMS) und die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS), bereiteten den Weg, diese Ideen wissenschaftlich zu untersuchen. Die klinisch-therapeutische Bedeutung dieser Verfahren wird aktuell an verschiedenen neuropsychiatrischen Erkrankungen untersucht. Im folgenden Artikel wird der Fokus auf die Bedeutung der nichtinvasiven Hirnstimulation für die Verbesserung der funktionellen Regeneration nach einem Schlaganfall gelegt.

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