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Swing-Optionen im Elektrizitätsmarkt – Bewertung und optimale Ausübungsstrategien komplexer Stromderivate

Die im Elektrizitätsmarkt als Swing-Optionen bekannten Derivate sind hinsichtlich ihres Charakters und ihrer Einsatzgebiete klassischen Call- und Put-Optionen aus der Finanzwelt ähnlich. So geben Swing-Optionen dem Optionshalter das Recht, während der vereinbarten Ausübungsperiode Energie zu einem vertraglich festgelegten Preis zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Analog den klassischen Finanzoptionen eignen sich Swing-Optionen daher einerseits als Absicherungsinstrumente, andererseits lassen sich spekulative Interessen verfolgen. Die Bewertung von Swing-Optionen erweist sich jedoch als ungleich schwerer, denn oft ist eine solche Option nicht nur durch Rechte, sondern auch durch Verpflichtungen gekennzeichnet. Der hohen Komplexität dieser Derivate kann man mit numerischen Bewertungsmethoden begegnen.

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