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Abstract

Wie viele Flusskraftwerke ist auch das Kraftwerk Lavey an der Rhone (Schweiz) von einer steten Verlandung seines Stauraums betroffen, sodass regelmässig Spülungen durchgeführt werden müssen. Im Rahmen des Ausbauvorhabens Lavey+ sollen die Abflüsse der Rhone mittels einer zusätzlichen Fassung und einem Parallelstollen optimal genutzt werden. In hydraulischen Modellversuchen, ergänzt mit numerischen Simulationen, wurde ein Konzept zur nachhaltigen Sedimentbewirtschaftung erarbeitet. Die optimierte Stauraumkonfiguration verhindert den Geschiebetransport in den Bereich vor den Wasserfassungen weitgehend und gewährleistet einen effizienten Austrag der Sedimente während den Spülungen. Des Weiteren wurden die Anströmungsbedingungen der neuen und alten Wasserfassung sowie das Abführen von Hochwasser durch die bestehenden Wehrfelder analysiert und optimiert. Der hybride Lösungsansatz trägt zu einer schnellen und fundierten Problemlösung bei. Angemessene numerischer Hilfsmittel vor und während der Versuchsphasen sowie aktuelle Messverfahren beschleunigen die Projektabwicklung und verhindern überflüssige kostenintensive Versuche.

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