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Le Corbusiers Experimente mit Putzfassaden

Die Villen der 1920er-Jahre von Le Corbusier und seinem Vetter und Partner Pierre Jeanneret sind durch Schwarz-Weiss-Fotografien als strahlend weisse Volumen in die Architekturgeschichte und die kollektive Vorstellungswelt eingegangen. Eine Sichtung der vorhandenen Quellen bringt jedoch eine ganze Bandbreite an Farbtönen auf den Fassadenoberflächen zutage. Den reinen Weisston, der im Allgemeinen mit den Bauwerken assoziiert wird, hat es in dieser Form nie gegeben; Le Corbusier verwendete ihn lediglich für «zweitrangige» Fassaden. Das Quellenstudium belegt auch, dass der Baukünstler bei der Suche nach witterungsbeständigen Putzen eng mit ausgewählten Handwerkern zusammenarbeitete.

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