Grundlagen der Physiologie von Nervenzellen

Die moderne Psychopharmakotherapie basiert zu einem großen Teil auf der Kenntnis der Physiologie von Nervenzellen (Neuronen). Diese elementaren Bausteine des Gehirns — beim Menschenbiszu 100 Mrd. an der Zahl — kommunizieren über hoch spezialisierte Kontaktstellen — die Synapsen — miteinander und bilden auf diese Weise äußerst komplizierte Netzwerke aus (¡ Abb. 4.1). So kann beispielsweise eine einzige Purkinje-Zelle des Kleinhirns von vorgeschalteten Neuronen über 150.000 Synapsen Signale empfangen. Obwohl die Neurone die wichtigsten Signalfunktionen des Gehirns ausführen, sind sie zahlenmäßig einer zweiten Klasse von Zellen — den Gliazellen — unterlegen


Editor(s):
Holsboer, Florian
Gründer, Gerhard
Benkert, Otto
Published in:
Handbuch der Psychopharmakotherapie, 61-69
Year:
2008
Publisher:
Heidelberg, Springer Medizin Verlag
ISBN:
978-3-540-20475-6
Laboratories:




 Record created 2011-03-15, last modified 2018-03-17

Icon:
Download fulltext
JPG

Rate this document:

Rate this document:
1
2
3
 
(Not yet reviewed)